Mittwoch, 25. Dezember 2013

Einmal Himmelblau und zurück - Roman von Andrea Bielfeldt


„Ich bin achtundzwanzig Jahre alt, und dann passiert mir so was? Ich verliebe mich innerhalb von Sekunden in einen Mann, dem ich zum ersten Mal gegenüberstehe ... So was kann auch nur mir passieren.“ Jo, die auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein ausschenkt, hat es normalerweise nur mit betrunkenen Knilchen zu tun, bis sie ganz unverhofft einem jungen Kanadier in die allzu blauen Augen schaut ...

Dienstag, 24. Dezember 2013

Mission Alpha - der Serienroman - Folge 5



"So früh unterwegs, Abgesandte?", fragte er.
Stumm sah sie ihn an.
"Wonach hältst du Ausschau? Nach deinen Leuten?"
"Ich habe niemanden."
"Kommst du aus den Fischerdörfern? Oder etwa aus dem Kloster?"
"Kloster?" Sie lachte. 

Samstag, 21. Dezember 2013

Mission Alpha - der Serienroman - Folge 2



Wieder öffnete sie die Nähte des Anzugs, die sie – einer alten Gewohnheit folgend? - sorgfältig verschlossen hatte. Noch einmal prüfte sie alle bereits gefundenen Taschen, nahm Proviantpäckchen und Flaschen heraus, zog aus dem Kragen eine Kapuze, die sich sofort mit Luft füllte, verstaute sie wieder, tastete die Innenseite einer jeden Tasche ab und fand schließlich in einer Provianttasche eine Naht, die sich öffnen ließ. Eine Art Geheimfach.

Freitag, 20. Dezember 2013

Mission Alpha - der Serienroman - Folge 1



Kapitel 1


Es war heiß, viel zu heiß. Sie spürte, wie ihr der Schweiß übers Gesicht lief. Atmen war eine mühsame Sache, stickige Luft drang durch die Maske, die sich über Nase und Mund schloss. Blinzelnd schlug sie die Augen auf, grelles Sonnenlicht blendete sie. Sofort machte sie die Augen wieder zu. Sie fühlte sich schwerelos, gefangen in einer Hülle, die sie trug, aber unfähig, sich zu bewegen. Sauerstoffmangel dachte sie noch, ehe sie wieder das Bewusstsein verlor.
Ein Stupsen gegen die Rippen holte sie zurück.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Tagebuch VI: Perfekt ist der Flug der Möwen



Sa 5. Oktober Das jenseitige Ufer hüllt sich in Nebel, jetzt liegt fern im Norden silbriger Schleier auf dem Wasser, fast wie Sonne. Ein zauberhafter See, wären nicht die Menschen, deren Gebäude sich wie Geschwüre in die Hänge klammern und deren Fahrzeuge umhersausen wie Krankheitserreger. In Ermangelung von Sonne gilt es Glücksbotenstoffe durch Marzemino – Trentino DOC und Grappa aus Gewürztraminer zu erzeugen oder durch Schwimmen unter grauer Wolkendecke und danach heiß duschen und mit Arnikaöl einreiben oder Spazierengehen mit Ayla am Torrente S. Giovanni, ein schöner Weg bergauf, wenn man von den Stufen absieht, über die der Wildbach im Ort geleitet wird. Jetzt unten am steinigen Strand, wo Wellen ans Ufer schlagen und die missliebigen Laute der Zivilisation überdecken. Neben dem sich verdichtenden Nebel breitet sich der Gestank von Dieselabgasen über den See aus. Perfekt ist der Flug der Möwen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Die Weberin der Magie - Fantasyroman von Niels Rudolph




Dichtende Trolle, trotzige Elfenmädchen, Orks, die für das Gute kämpfen – die Weberin der Magie hält einige Überraschungen für Fantasy-Leser bereit, die hier auf altbekannte, und doch ganz eigentümliche Fabelwesen treffen. Im Mittelpunkt steht ein junger Zauberer, der nun wirklich wenig Ahnung vom Zaubern hat, und noch weniger von der Welt ...

Mittwoch, 13. November 2013

Tagebuch V - Was war eigentlich im Oktober?



Limone sul Garda, Mi 2. Oktober Wunderbarer Blick auf den See, den Fähren durchpflügen, das silbrige Laub der Oliven, die Stille untermalt von vorbeirauschenden Autos, die Berge grauweißverschleiert im Dunst, die Wassertemperatur grad noch zum Aushalten – geh ich noch mal rein? Wir sind eh die Einzigen, die sich trauen. Gerade streift das karge Sonnenlicht das gegenüberliegende Ufer. Der neue Weltklimabericht ist da und alle machen weiter wie vorher.
Übrigens SUV-fahrende Veganer leben klimafreundlicher als fleischessende Radler.

Do 3. Oktober Heute morgen die Erkenntnis, dass Italiener, die „Ciao, Bella“ rufen, meinen Hund meinen und nicht mich. Außer den Älteren, Glatzköpfigen.

Donnerstag, 7. November 2013

Maschinenseele - neues Sci-Fi-Abenteuer von Janco Weiland




Was ist aus Arkansas Johnston geworden? Seinen Ruf als Tracer der Spitzenklasse – eine Art Kopfgeldjäger – „konnte ich in die Tonne treten“. Von der Jagd auf den Terroristen Asharow wurde er abgezogen und spürt nun entlaufene Haustiere auf. „‚Miauuuuuh …’ Es klang wie ein Lachen. Jetzt machte sich das Biest auch noch über mich lustig.“

Montag, 4. November 2013

Tagebuch IV - Upcycling des Lebens




Mi 10. Juli Alles erledigt. Zweimal mit Ayla unterwegs, übersetzt, Telefonkonferenz mit Michael Braungart und Mitübersetzern, Upcycling überarbeitet, eine halbe Stunde im Weiher geschwommen, Entzündung am Bein bei I. mit zerstoßenem Wegerich verarztet, zu Abend gegessen. Jetzt bleibt nur noch: schreiben.

Freitag, 1. November 2013

Nilamrut oder Im Bann der Ringe - ein Roman von Andrea Bielfeldt



„Sie saß einfach nur da und starrte auf ihre Fußspitzen. Sie waren schwarz.“ Tja, da hat sich jemand die Füße nicht gewaschen – oder ist gerade einer Hexenverbrennung entronnen?
Cat lebt in einem Grenzbereich zwischen Realität – und was eigentlich? Traum, Geisterreich, Vergangenheit, dem Jenseits?

Montag, 14. Oktober 2013

Geliebte Teufelin, ein Roman von Hans Bisplinghof



„Ich heiße Luzia, mit Z geschrieben, so wie bei Luzifer“, bekennt die rothaarige Schöne. Dass es teuflisch zugeht, sobald Luzia in sein Leben tritt, wird Cornelius Fischer, Romanheld und Verfasser des Bestsellers „Satan – wer?“, sehr bald klar. Jedenfalls kann er sich Luzias Reizen kaum entziehen – und zwar nicht nur weil sie einen bemerkenswert wandlungsfähigen Busen besitzt.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Tagebuch III - vom Weiher und vom Chaos



Mo 8. Juli War mit Ayla am Weiher. Sie hat tollpatschige Freudensprünge gemacht. Obwohl wir gestern zuletzt da waren. Wie immer schwimme ich und sie läuft am Ufer mit. Behält mich im Auge, schwimmt mir nach, falls ich, ihrer Meinung nach, zu weit raus schwimme. Wie unangenehm sich menschliche Stimmen von der natürlichen Klanglandschaft abheben, fällt mir auf.
Wie überwinde ich jetzt die Scheu vor dem Schreiben? Mit einem Glas Wein? Monatelang hab ich mir gesagt: Erst dieses Chaos-Projekt abschließen, erst das nächste Chaos-Projekt abschließen, erst dies fertig machen, erst das fertig machen. Jetzt sind fast alle Chaos-Projekte abgeschlossen. Es bleibt nur noch das Leben.
Traum: Ich bin mit dem Auto unterwegs, mache mir Umstände, möchte Sieglinde P. heimbringen, andere sitzen mit im Auto. Da sehen wir eine Mahnwache, zum Thema Asyl? Wir steigen aus, wollen mitmachen, doch die Mahnwache löst sich gerade auf. Wir fahren weiter, vorbei an Baustellen, dann geht es steil bergab auf einer provisorischen schmalen Fahrbahn in die Dunkelheit. Ich wage es nicht hinunterzufahren, versuche zu wenden. Obwohl ich weiß, dass ich erst gestern hinuntergefahren bin. Tja, die Deutung ist allzu offensichtlich.

Montag, 7. Oktober 2013

Tagebuch II - von Hunden und Büchern



Die Bloggerin schafft es immer noch nicht (richtig) zu bloggen, geschweige denn zu lesen und sich irgendwie darüber zu äußern. Also noch mal ein Griff in die Kiste des letzten Sommers:



Mi 3. Juli 3013 Auf dem Sofa liegend der Entschluss, meine Schreibblockade zu überwinden. Nur vorher eine kleine Radltour, um den Abendhimmel zu bestaunen. 20.15 Alle hocken vor der Glotze. Nur zwei Frauen mit Dackel sind unterwegs, und einige übergewichtige Rollschuhfahrer auf dem Festplatz. Dafür wurden Acker und Wiesen asphaltiert. 

Donnerstag, 4. Juli 2013

Tagebuch Mai/Juni




Teil einer Erklärung, warum dieser Blog seit zwei Monaten auf Eis liegt, oder wenigstens ein kleiner Einblick, was die Bloggerin so gemacht hat, statt zu bloggen:

Do 13. Juni Ayla liegt im Sonnenfleck auf dem Yoga-Teppich. Nur wenn sie gnädig ist, kommt sie unter den Tisch und wärmt meine Füße. Obwohl auch da ein gleich schöner Wollteppich liegt. Vernünftigerweise sonnt sie nur ihren Körper, nicht ihren Kopf.
Schockiert stelle ich fest, wie Obama in der Davis-Affäre gelogen hat. Raymond Davis, Ex-Elitesoldat und CIA-Agent, hat in Lahore zwei junge Männer auf offener Straße niedergeschossen, in den Rücken.

Dienstag, 23. April 2013

Ein verrückter Krimi und eine verrückte Lebensgeschichte – Svenja Bunt und Kurt Greve schreiben über die Psychose


„Ein verrückter Krimi“ heißt es im Untertitel von Svenja Bunts Roman Frau Mühlenbauer und die Geiseln des Psychiaters. Ein klassischer Krimi ist ihr Buch wohl nicht, aber eine verrückte Welt, in der wir leben.


„Die Psychiatrie steht vielen psychischen Erkrankungen so hilflos gegenüber wie ein Baby einer Feuersbrunst“, meint die Autorin, psychoseerfahren und promovierte Philosophin.

Donnerstag, 11. April 2013

Katharsia - phantastischer Roman von Jürgen Magister




"Feigling!" "Hasenscharte!" Mit diesen Spottrufen wird Sando von den anderen Kindern gequält. Am schlimmsten treibt es ihr Anführer Mike Lemming. Sando, der Einzelgänger  zieht sich oft ans Ufer des Schwarzen Sees zurück. Außerdem findet er Trost im Klavierspiel – und bei seiner angebeteten Klavierlehrerin Maria, die zugleich seine Patentante ist. Sie lädt den Vierzehnjährigen sogar zu einer Marokkoreise ein. Die verläuft aber anders als geplant und stürzt beide aus der allzu realen Gegenwart in ein – jenseitiges – Fantasy-Abenteuer ...

Freitag, 5. April 2013

Rabenschwärze. Das Mädchen aus Istland - Ein Roman von Markus Kammer



„Bei euch gibt es Teufel und Zauberer?“
Nach der Entführung in eine andere Welt weiß Elsa gar nichts mehr. Wo ist sie? Warum wurde sie verschleppt? Wie und wann kann sie zu ihren Eltern zurück? Weshalb glaubt ihr niemand, dass sie mit einem Königsmörder, der den Beinamen „der Rabe“ trägt, nichts zu tun hat?

Sonntag, 31. März 2013

Ankommen – Eine Wintergeschichte von Finlay Weber


„Wenn das Leben schon lächerlich ist, wie lächerlich ist dann erst die Liebe?“, fragt der namenlose Ich-Erzähler in Finlay Webers „Wintergeschichte“. An einem Bahnhof – der junge Mann ist unterwegs zur Beerdigung seines Großvaters – begegnet er einer jungen Frau, die gerade verlassen wurde. Die beiden verbringen die Nacht miteinander, in einträchtigem Schweigen  

Dienstag, 26. März 2013

Emily Bold - Verborgene Tränen



„Vincent röchelt dabei so, dass ich meine, ihn trifft jeden Moment der Schlag.“ Diese Schilderung ehelicher Pflichten lässt die siebzehnjährige Amelie erschaudern. Wo es ihr doch ohnehin schon graut vor der Ehe mit dem dreißig Jahre älteren Lord Ansley. Amelie ist zu einer Zwangsheirat verdammt und sieht keinen Retter am Horizont, denn Adrian, ihre erste Flamme, ist spurlos verschwunden. „Darum musst du dich selbst retten!“, fordert ihre beherzte Freundin Fiona, und die beiden hecken einen riskanten Plan aus ...

Dienstag, 19. März 2013

Kater Murry und der Schatz des Admiral Blut von Mario Süßenguth



Kater Murry hat ein hübsches Sümmchen von seinem Großvater geerbt, und was macht er damit? Der junge Draufgänger verschleudert sein Erbe für „ein zerknülltes und speckiges, ein abgegriffenes und vergilbtes, ein vom Pfeifenfeuer angesengtes, von den Ratten, Mäusen, Motten und vom Salzwasser halb zerfressenes Stück dünnen Ziegenleders von der Größe eines Topflappens“.

Donnerstag, 14. März 2013

Seiner Exzellenz Erben - ein Roman von Vera Jürgens



Georg glaubt, mit seinen 84 Jahren am Ende seines Lebensweges angekommen zu sein. Er möchte endlich seine innere Ruhe finden, und meint, das könne „nur geschehen, wenn ich diesen Sommer mit meinen vier Enkelkindern verbringe“. Weil Georg vorhat, den vier jungen Leuten einen größeren Betrag zu hinterlassen, tanzen sie an. Darunter auch Sophie, Georgs Lieblingsenkelin, die zwar ihren Großvater liebt, ihre Cousins und die Cousine allerdings verabscheut – „groß und gutaussehend, aber leider geistig etwas zurückgeblieben“ ist noch eines der freundlicheren Urteile, die sie über ihre Konkurrenten fällt ...

Samstag, 9. März 2013

Sturmtrupp Blau - ein Sci-Fi-Abenteuer von Janco Weiland



"Jeder bezahlt, der sich mir in den Weg stellt" – lautet der Kommentar von Arkansas Johnston, einem wahren Helden der Zukunft. Es ist eine Kampfansage gegen einen raffinierten Terroristen, der das – relativ harmonische –  Zusammenleben der Marsianer bedroht. Janco Weiß, der Autor des witzigen, temporeichen Science-Fiction Sturmtrupp Blau, hat einen Helden in die Welt gesetzt, der das Leser(innen)herz erfreut. Stets cool, gutaussehend und gut gebaut, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen schlägt er sich in einer Zukunft durch, die uns allen blühen könnte ...

Montag, 4. März 2013

Meine Leiche, deine Leiche - ein Krimi von Florian Kottmair




„Der Täter kehrt immer an den Ort des Verbrechens zurück.“ Nur dumm, dass Maximilian Winterthaler kein Täter ist, sondern ein in unglückliche Zufälle Verstrickter. Er ist ein nicht gerade ein Traumtyp, und wir erfahren einiges über die persönlichen Probleme eines Mannes mit Bauchansatz und schmalen Schultern, der mit dreißig Jahren noch Jungfrau ist und dessen Dates trotz BMW stets schiefgehen, ehe die Geschichte an Fahrt gewinnt und Max mit wechselndem Glück Probleme mit Leichen zu lösen hat ...

Donnerstag, 28. Februar 2013

Hennengeflüster - Astrid Pomaskas Roman zum Skandal



„Du verlangst tatsächlich, dass ich für dich mein Leben opfere? Nach allem, was du mir angetan hast, du Schuft!“ Else, die alte Henne, hält nichts davon, im Suppentopf zu landen. Also macht sie sich in der Dämmerung auf den Weg, um fortan in einer hohlen Hainbuche zu hausen. Zurück bleibt der schöne Gockel Pedro, der sich auf eine junge Hühnerschar freut. Doch er ist nicht der einzige, dem ein blaues Wunder blüht. Nicht viel besser ergeht es dem Hühnerfarmbesitzer Steffen nach einer Begegnung mit seiner Traumfrau ...

Dienstag, 26. Februar 2013

Vergessene Küsse von Emily Bold



Die Legende berichtet, dass die Frauen der Familie Weston „so stark lieben, dass sie daran zugrunde gingen, die Männer hingegen seien zu solchen Gefühlen unfähig“. Nun, wie gern würden wir Frauen solche unterkühlten Männer heilen – vor allem wenn sie so attraktiv sind wie der Schwerenöter Devlin Weston ...

Freitag, 22. Februar 2013

Gelderwelt I – Zukunft in Kapseln von W. Jahn



Achtung: dieses Buch ist nicht mehr lieferbar!
„Ihr Körper darf heute keinen Alkohol mehr aufnehmen!“, verkündet der Roboter-Kellner. In der Zukunftswelt, die W. Jahn in seinem Roman Gelderwelt skizziert, läuft alles nach Plan. Der Persönliche Roboter (PR) erfüllt in jeder Wohnkapsel die Wünsche und Bedürfnisse des Bewohners. Dennoch ist Keon, ein Mann Anfang dreißig, unzufrieden. Denn er ist nicht freiwillig in Plantonia, einer Riesenstadt unter einer Plastikkapsel, die sämtliche gefährlichen Einflüsse der Außenwelt abschirmt ...

Dienstag, 19. Februar 2013

Dilettanten müssen sterben!



"Dilettanten müssen sterben" – dieser Satz in einem anonymen Brief sorgt für Unruhe im Dasein von Sigbert Kruse, erfolgreicher Autor von Grusel- und Vampirromanen, der nun um sein Leben fürchtet. In seiner Not wendet er sich an seinen einzigen Vertrauten Max, ebenfalls Schriftsteller, dessen Roman Der süße Schmerz der Melancholie jedoch kaum Käufer findet und dem eine Leserin bescheinigt, er habe "bei ihr einen Rückfall in die Depression bewirkt" ...

Freitag, 15. Februar 2013

Teufelszorn - Funkenfluch - ein Roman von Urs Bigler






Pater Clemens, der Abt eines Klosters, hat einen seltsamen Waisenjungen aufgenommen. Verstockt sei er, meint sein Prior, weil er kein Wort redet. Aber der Abt sieht hinter die Fassade und bringt das verstörte Kind zu der jungen Heilerin Lena, die mit ihrem Geliebten Ferdinand in einer einsamen Waldhütte lebt. Die beiden ziehen Arno wie ihr eigenes Kind auf, so dass er wieder Freude am Leben findet – und seine wahre Berufung: das Mischen von Schießpulver und das Bauen von Feuerwerkskörpern. Immer wieder besucht der Abt die jungen Leute in ihrem Versteck, wo sie gemeinsam ein alchemistisches Labor eingerichtet haben und versuchen, den Stein der Weisen herzustellen ...

Dienstag, 12. Februar 2013

Liebster Mitbewohner – ein Roman von Fiona Winter




„Wirf ihn raus“, fordert Maja von ihrem Kumpel Daniel, in dessen WG gerade ein neuer Mitbewohner eingezogen ist. Ihr Problem: Sie steht nach einer Trennung auf der Straße und würde das Zimmer gern selber nehmen. Doch Daniel druckst herum, verrät aber nicht, wer der Neue ist. Also schreitet Maja zur Tat, bugsiert kurzerhand ihre Reisetasche in das belegte Zimmer und muss staunend feststellen, dass sie den jungen Mann kennt, der da auf dem Bett herumfläzt ...

Donnerstag, 7. Februar 2013

Abgetaucht – ein Krimi von Gunnar Schuberth


"Wenn du oberflächlich hinschaust, dann siehst du in Russ einen ziemlich heruntergekommenen Schnüffler in einem billigen Anzug, der den Großteil seiner Zeit in einem miesen Speakeasy verbringt."
Russ McGowan macht sich keine Illusionen über die Tristesse der Existenz eines Privatdetektivs im Chicago der Alkohol-Prohibition. Seine Freizeit verbringt er in einer Flüsterkneipe bei einer Tasse Whisky, und wenn er untreuen Ehefrauen nachspürt...

Samstag, 2. Februar 2013

Köterdämmerung – ein Roman von Alexander Günther



Warum haben sich Wölfe eigentlich den Menschen angeschlossen? Auf diese Frage gibt Alexander Günther in seinem Roman Köterdämmerung eine eher ungewöhnliche Antwort. Den ersten Hunden ging es keineswegs um ein paar Knochen oder Innereien, auch nicht um die Wärme des Lagerfeuers oder den Schutz der Höhle oder Hütte - nein, sie waren religiös motivierte Sinnsucher. Aber den Sinn haben sie noch nicht entdeckt, dafür allerhand früher unbekannte Probleme ... 

Mittwoch, 30. Januar 2013

Wie man garantiert (fast) einen Bestseller schreibt – eine Satire von Catrin Alpach





„Die ideale Leserin darf von Literatur keine Ahnung haben“, meint Louise Krämer, Erfolgsautorin und Heldin von Catrin Alpachs Satire Wie man garantiert (fast) einen Bestseller schreibt. Gute Tipps liefert sie von der ersten Seite an: „Das Coverfoto hat keinen Bezug zur Handlung und dient einzig dazu, Ihre Aufmerksamkeit zu erregen.“

Samstag, 12. Januar 2013

Nickel, ein Roman von Aric Davis





„Ich wollte das Raubtier sein, nicht die Beute“, sagt Nickel über sich. Ein ungewöhnlicher Privatdetektiv, der manchmal Kinderschänder jagt, manchmal Müttern hilft, die fürchten, dass ihr Sohn auf Abwege gerät („Er geht mit einem Mädchen, und ich kann sie nicht ausstehen“). Wie Robin Hood nimmt er’s (sein Honorar)  von den Reichen, und  den Armen bietet er seine Dienste kostenlos an. Wegelagerer ist er nicht, aber ganz gesetzestreu auch nicht – das lässt seine Lage nicht  zu ...