Montag, 14. Oktober 2013

Geliebte Teufelin, ein Roman von Hans Bisplinghof



„Ich heiße Luzia, mit Z geschrieben, so wie bei Luzifer“, bekennt die rothaarige Schöne. Dass es teuflisch zugeht, sobald Luzia in sein Leben tritt, wird Cornelius Fischer, Romanheld und Verfasser des Bestsellers „Satan – wer?“, sehr bald klar. Jedenfalls kann er sich Luzias Reizen kaum entziehen – und zwar nicht nur weil sie einen bemerkenswert wandlungsfähigen Busen besitzt.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Tagebuch III - vom Weiher und vom Chaos



Mo 8. Juli War mit Ayla am Weiher. Sie hat tollpatschige Freudensprünge gemacht. Obwohl wir gestern zuletzt da waren. Wie immer schwimme ich und sie läuft am Ufer mit. Behält mich im Auge, schwimmt mir nach, falls ich, ihrer Meinung nach, zu weit raus schwimme. Wie unangenehm sich menschliche Stimmen von der natürlichen Klanglandschaft abheben, fällt mir auf.
Wie überwinde ich jetzt die Scheu vor dem Schreiben? Mit einem Glas Wein? Monatelang hab ich mir gesagt: Erst dieses Chaos-Projekt abschließen, erst das nächste Chaos-Projekt abschließen, erst dies fertig machen, erst das fertig machen. Jetzt sind fast alle Chaos-Projekte abgeschlossen. Es bleibt nur noch das Leben.
Traum: Ich bin mit dem Auto unterwegs, mache mir Umstände, möchte Sieglinde P. heimbringen, andere sitzen mit im Auto. Da sehen wir eine Mahnwache, zum Thema Asyl? Wir steigen aus, wollen mitmachen, doch die Mahnwache löst sich gerade auf. Wir fahren weiter, vorbei an Baustellen, dann geht es steil bergab auf einer provisorischen schmalen Fahrbahn in die Dunkelheit. Ich wage es nicht hinunterzufahren, versuche zu wenden. Obwohl ich weiß, dass ich erst gestern hinuntergefahren bin. Tja, die Deutung ist allzu offensichtlich.

Montag, 7. Oktober 2013

Tagebuch II - von Hunden und Büchern



Die Bloggerin schafft es immer noch nicht (richtig) zu bloggen, geschweige denn zu lesen und sich irgendwie darüber zu äußern. Also noch mal ein Griff in die Kiste des letzten Sommers:



Mi 3. Juli 3013 Auf dem Sofa liegend der Entschluss, meine Schreibblockade zu überwinden. Nur vorher eine kleine Radltour, um den Abendhimmel zu bestaunen. 20.15 Alle hocken vor der Glotze. Nur zwei Frauen mit Dackel sind unterwegs, und einige übergewichtige Rollschuhfahrer auf dem Festplatz. Dafür wurden Acker und Wiesen asphaltiert.